Integration Progress Review

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15. September 2019 – Munich, Germany


 

 

Servus miteinander,

 

wir melden uns zurück aus der Sommerpause. Die Prüfungsphase ist gut überstanden und die meisten Teammitglieder sind zurück aus dem Urlaub.

 

Passend dazu haben wir die Platinen für unsere Elektrik erhalten und teilweise bereits bestückt. Die Platinen enthalten verschiedene elektrische Bauteile und sind, je nach Einsatz und Aufgabe, unterschiedlich groß. Die größte sitzt direkt auf der Platine unseres Mikrocontrollers, dem Nucleoboard. Dort befinden sich die Anschlüsse für die Steckverbindung mit dem Service Module der REXUS-Rakete. Dementsprechend läuft die Kommunikation unseres Experiments mit der Rakete über diese Platine. Außerdem werden von dort die verschiedenen Sensoren angesteuert und mit einer SD-Karte die Sensordaten gespeichert.
Daneben haben wir auch die Platine zur Stromversorgung der UV-LED’s erhalten und sind gerade dabei, die Platinen zur Aufnahme der LED’s zu bestellen. Die größeren Platinen sitzen im Experiment alle in der sogenannten E-Box, einem geschirmten Alugehäuse, dass sich auf der Bodenplatte des Experiments befindet. Von dort laufen die Kabel zu den einzelnen Verbrauchern innerhalb des REXUS-Moduls.

 

Neben der elektrischen Hardware spielt auch die Software eine wichtige Rolle in der Steuerung unseres Experiments. Das Programm gibt dem Mikrocontroller vor, was er wann zu tun hat und sorgt für Redundanzen und die nötige Prozesssicherheit. Um die Entwicklung der Software hat sich bisher vor allem Patricio gekümmert, seit kurzem wird er dabei aber unterstützt von einem neuen Teammitglied: Dariusz Oleksy. Wie der Rest des Teams studiert Dariusz Luft- und Raumfahrttechnik an der Hochschule München und steht kurz vor seinem Bachelorabschluss. Darüber hinaus hat er als selbstständiger Informatiker allerdings einiges an Expertise in Sachen Software in Petto und ist damit eine große Bereicherung für unser Team. Deshalb auch an dieser Stelle:

 

Herzlich Willkommen im Team, Darek!

 

Auch bei den mechanischen Bauteilen tut sich was. Die Fertigung der Aluminiumteile ist angelaufen, die ersten Rohlinge wurden bereits bearbeitet. Nach langer Vorbereitungszeit und dem unermüdlichen Einsatz von Chris U. halten wir mit etwas Glück bereits Ende des Monats die ersten Resincontainer in unseren Händen.

 

Es geht also voran im Projekt AIMIS und das gerade rechtzeitig! Am Montag erhielten wir Besuch von den Mitarbeitern des ZARM und der DLR MORABA für das sogenannte Integration Progress Review (IPR). Das ZARM betreut im Auftrag des DLR die deutschen REXUS/BEXUS-Teams und verschafft sich mit den Besuchen einen Überblick über die Arbeitsweisen der jeweiligen Teams vor Ort.

Das IPR dient dazu, den Stand der Entwicklung des Experiments zu überprüfen und gegebenenfalls frühzeitig zu optimieren. Dazu haben wir in einer kurzen Präsentation den aktuellen Stand unseres Projekts präsentiert und anschließend die einzelnen Punkte ausführlich diskutiert. Nachdem das Design unseres Versuchs zu diesem Zeitpunkt weitgehend abgeschlossen ist, drehte sich das Gespräch vor allem um die physische Umsetzung unseres Designs in Elektrik und Mechanik. Auch die Entwicklung der Software wurde detailliert besprochen. Zu guter Letzt war auch die Vorbereitung auf die Launch Campaign im März in Kiruna Thema, vor allem unsere Anforderungen an Arbeitsplätze und Equipment sowie die geplante Handhabe unseres Experiments während der Startvorbereitungen.

 

Abschließend konnten wir noch die Kommunikation der Elektrik unseres Experiments mit dem Service Module Simulator der REXUS-Rakete testen. Das Ergebnis des Tests war aber leider nicht zufriedenstellend, weswegen wir diesen Test in naher Zukunft mit überarbeiteter Elektrik und Software noch einmal durchführen werden.

Der nächste Termin mit den REXUS/BEXUS-Organisatoren liegt dann im Dezember, wieder bei uns in München.

 

Neben der Weiterentwicklung unseres Experiments beginnen wir gerade damit, uns auf die IAC 2019 in Washington DC vorzubereiten. Dabei handelt es sich um einen der weltweit größten Kongresse zum Thema Raumfahrt, auf dem namhafte Hersteller, Institute und Raumfahrtorganisationen vertreten sein werden. Unser Team wurde zu zwei Vorträgen eingeladen und reist annähernd vollständig an. Im Vorfeld muss allerdings zu jedem Vortrag ein wissenschaftlicher Beitrag veröffentlicht werden, welche wir momentan vorbereiten. Der Kongress findet dann Ende Oktober statt, wir berichten natürlich live über Twitter!

 

Und wenn ihr noch mehr Bilder sehen wollt, schaut doch auf unserer Instagramseite vorbei!

 

Das wars erstmal von unserer Seite. Wir schrauben, löten und programmieren hier noch fleißig weiter und wünschen euch noch ein paar schöne Spätsommertage. Und für die Münchner unter euch: Viel Spaß auf der Wiesn!

 

Team AIMIS

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