Zurück von der Student Training Week @DLR

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22. Februar 2019 – München, Deutschland


 

 

Wir sind zurück in München und wieder am Schreibtisch. Hinter uns liegt eine ereignisreiche und spannende Student Training Week, in der wir die anderen Teams kennen lernen konnten, viel gelernt haben und ein ganz besonderes Abendessen genießen durften! Außerdem steht seit letzter Woche der zeitliche Ablauf des Programms im Detail fest. Im Laufe der Woche werden wir euch vom PDR berichten, euch ein bisschen an unseren Erlebnissen teilhaben lassen und einen Ausblick auf die nächsten Wochen und Monate geben.

 

Das wichtigste zuerst: das PDR. Was ein PDR ist haben wir ja letztes Mal schon geklärt, bleibt die Frage, wie es gelaufen ist.

Wir haben in einem kurzen Vortrag den aktuellen Stand unseres Projekts den Vertretern der beteiligten Organisationen (DLR MORABA, ZARM, SSC, ESA) vorgestellt. Da wir im Vorfeld ein Dokument zu exakt diesem Thema eingereicht hatten (die Student Experiment Documentation, kurz SED), haben wir uns in unserem Vortrag auf Veränderungen unseres Experiments gegenüber dem Selection Workshop sowie auf unsere größten Schwierigkeiten beim Design konzentriert. Namentlich fehlt uns momentan noch ein Software Design, das elektrische Design steckt noch in den Kinderschuhen und wir verbrauchen nach unserer ersten (konservativen) Schätzung zu viel Strom.

Anschließend wurde unser Projekt diskutiert und die angesprochenen Probleme besprochen. Einige davon konnten bereits am nächsten Tag in einem Workshop, dem sog. Ask Your Expert, geklärt werden. Dabei konnte sich unser Team mit den Experten des REXUS/BEXUS-Teams austauschen und es wurden direkt einige sehr gute Lösungen gefunden, beispielsweise eine geeignete Kamera, die bei den Vibrationen des Starts nicht sofort auseinanderfällt.

Was Software angeht werden wir wohl in den nächsten Wochen einiges dazulernen. Unser Teamleader steckt eh schon voll drin in dem Thema!

Für uns heißt es diese Woche PDR nachbereiten und das Design weiterentwickeln, es gibt viel zu tun!

 

Das PDR fand im Rahmen der Student Training Week statt. In diesen fünf Tagen war unser Stundenplan vollgepackt mit Vorträgen, Workshops und Führungen, 37 an der Zahl. Durch die Bank sehr interessante und hilfreiche Themen, bspw. Zu System Engineering, Electrical, Software und Thermal Design, Failure Investigation und zum Aufbau der REXUS-Rakete. Stattgefunden haben diese Vorträge auf dem Gelände des DLR Oberpfaffenhofen und natürlich gab es auch Führungen durch das GSOC (German Space Operations Center) und das Institut für Robotik und Mechatronik des DLR. Da wird an der Zukunft gearbeitet!

Die Woche haben wir natürlich nicht allein verbracht, wir haben die anderen Teams des REXUS/BEXUS Cycle 12 kennengelernt oder wieder getroffen. Gerade zu den BEXUS-Teams hatten wir bisher keine Berührungspunkte, mit umso mehr Interesse haben wir deren Experimentvorstellungen verfolgt. Die Teams schicken ihre Versuche mit einem Ballon in die Stratosphäre, auf ca. 20 bis 30 km Höhe. Mit dabei sind Experimente zu Kommunikation, Ballonnavigation und Astronomie. Eine Übersicht der Experimente findet Ihr hier:

www.rexusbexus.net/bexus/new-bexus-experiments/

Wer die Teams direkt auschecken will, ihr findet ihre Webseiten hier auf unserer Seite!

Ein weiteres Highlight der Woche war das Abendprogramm. Am Montag fand eine Fackelwanderung zum Kloster Andechs statt, wo die Gipfelerreichung mit einer Mass Bier zünftig gefeiert wurde! Und am Donnerstag durften wir uns nach einem sehr interessanten Vortrag über die OTRAG (Orbitale Transport und Raketen Aktien Gesellschaft) in aller Ruhe in der Flugwerft Schleißheim des deutschen Museums umschauen. Als krönenden Abschluss der Woche gab es dann noch in einer der Ausstellungshallen ein gemeinsames Abendessen. Passiert einem nicht so häufig!

Auch für die REXUS-Teams gab es Neuigkeiten! Wir wissen jetzt, mit wem wir uns die Rakete teilen und durften die Teams auch direkt kennenlernen. Mit dabei sind ein Versuch zur physischen Datensicherung bei nicht-nominalen Raketenflügen (BlackBox2), ein Experiment zur Steuerung von Wiedereintrittskörpern (Hades) und zur Untersuchung von Flüssigkeitsverdampfung in Rohren unter Weltraumbedingungen (Florence). Eine großartige Fahrgemeinschaft!

Außerdem konnten wir eine 1:1 Zeichnung der Rakete sehen und uns so erstmals einen Eindruck der tatsächlichen Größe (um die 5,6 m) unseres Transportgeräts verschaffen.

Unsere Schwesterrakete wird mit Experimenten zu Überschallfallschirmen (SPEAR), Lagekontrolle von Satelliten (TUPEX7) und der autonomen Untersuchung von beschädigten Satelliten (ROACH2) besetzt. Sehr interessante Experimente, schauts es euch an!

 

Zum Abschluss noch ein kurzer Ausblick auf die nächsten Wochen und Monate. Nächster Termin für uns ist das CDR Mitte Juni. Um was es sich dabei genau handelt klären wir demnächst. Nur so viel: Bis zum CDR muss unser Design fertig sein, danach wird es „eingefroren“ und wir dürfen keine gravierenden Änderungen mehr daran vornehmen. Nach dem CDR beginnen wir mit der Fertigung der Bauteile, bevor das Experiment im Herbst und Winter auf Herz und Nieren getestet wird.

Außerdem steht der Termin für die Launch Kampagne: vom 02. bis 14.03.2020 sind wir in Kiruna, Schweden, und lassen unser Experiment fliegen! Drückt uns die Daumen!

 

Wir haben also allerhand zu tun und halten euch darüber auf dem Laufenden!

Team AIMIS

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